Informationen

08.03.2024  Rassegeflügelzüchter bzw. Jagdgenossenschaft

Was: Mitgliederversammlung • Wann: beides 19.30 Uhr • Wo: Geflügelzüchter im Gasthof Lobsdorf (Glauchauer Landstraße 13) bzw. Jagdgenossenschaft in der Gaststätte "Zur Bleibe" (Lungwitzer Straße 23) • 

12.03.2024  Rassegeflügelzüchter

Was: Mitgliederversammlung • Wann: 19.30 Uhr • Wo: Gasthof Lobsdorf (Glauchauer Landstraße 13) • für alle Vereinsmitglieder und interessierte Freunde der Geflügelhaltung

13.04.2024  Tillingen trifft sich

Was: Konzert- und Tanzabend • Wann: 19.00 Uhr • Wo: Jahnturnhalle St. Egidien (Schwarzer Weg 1) • Reinhard und Fanziska Haucke (freiberufkliche Musiker), ihre Lieder sprechen vom Leben und Glauben. Danach kommt Party- und Tanzmusik.



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Station ID:

ISTEGI3

Quelle:

WUnderground

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04.03.202422.01.202306.12.2023


Was ist Sankt Egdien?

Hinter dem Ortsnamen Sankt Egidien (oder St. Egidien und im Volksmund auch "Tilling") verbirgt sich eine kleine westsächsische Dorfgemeinde. Sie gehört zum erzgebirgischen Becken und liegt dicht am Südwestrand des Granulitgebirges. Die Gemeinde gliedert sich seit 1996 in die 3 Ortsteile:

  • St. Egidien,
  • Kuhschnappel und
  • Lobsdorf.

Im Jahr 1999 wurden 47 Einwohner nach Hohenstein-E. umgegliedert. Somit leben hier auf einer Fläche von 21,24 km² 3302 Einwohner (Dez 2015).

Der Ort erstreckt sich im Landkreis Zwickau an dem Lungwitzbach (zwischen Niederlungwitz und Rüsdorf) auf einer Länge von 3,8 km. Der Bach fließt auf einem Gefälle von 10 m Richtung Niederlungwitz in eine Aue, welche auch als Naturlehrpfand bekannt ist. Der dörfliche Charakter ist unverkennbar, insbesondere auch weil der etwa 7,5 km² große Rümpfwald mit drei größeren Teichen angrenzt und im Umkreis landwirtschaftliche Fläche Platz findet.

Sankt Egidien ist wegen seiner industriellen Vergangenheit durch einen 140 m hohen gemauerten Schornstein der ehemaligen Nickelhütte geprägt. Eine Bahnverbindung in Richtung Stollberg/Erzgeb. führt über einen Viadukt mit 5 Bögen. Heute gehören zwei Gewerbegebiete zum Ort, in welchen viele Leute Arbeit und Einkaufsmöglichkeiten finden.




Sehenswertes

Mineralienmuseum
Die Gegend war sehr viel frührer geologisch aktiv und daher kann man noch heute die für diese Gegend typischen roten Achate finden. Im Rahmen der damaligen Förderung des Nickelerzes wurden sehr große Exemplare gesammelt, welche man in dem Mineralienmuseum (Achatstraße 1) bestaunen kann.

Heimatmuseum
Die Geschichte des Ortes und der in ihr lebenden Einwohnen wird in über 2000 Exponaten aus 4 Jahrhunderten vorgestellt. Das Heimatmuseum befindet sich im OT Sankt Egidien im alten Gerth-Turm (Lungwitzer Straße 77). Dieser wurde im 15. Jahrhundert als Getreidespeicher errichtet.

Fachwerkhäuser
Im gesamten Ort, verteilt auf alle drei Ortsteile, ist viel schönes Fachwerk zu finden. Einige Gebäude hatten ihre typische Fassade verlohren aber in Schritten kommt nach Sanierungen immer mehr dieser alten Baukunst zum Vorschein. Das älteste noch stehende Umgebindehaus ist das Eulenhaus (Glauchauer Straße 32), welches 1600 erbaut wurde und unter Denkmalschutz steht.

Kunze-Mühle
Die ehemalige Wassermühle wurde Anfang des 18. Jahrhunderts im OT Kuhschnappel (Ernst-Schneller-Straße 14) als Mahl- bzw. Schneidewerk zur Land- und Holzwirtschaft gebaut. Das Bauwerk ist heute weitestgehend im originalgetreuen Zustand saniert.